Jugendliche mit Smartphones auf einem Schulhof – Symbolbild zum Workshop Screenshot – Wenn der Klassenchat eskaliert

Screenshot – Wenn der Klassenchat eskaliert

Ein interaktiver Workshop zu Cybermobbing, Gruppendruck und digitaler Zivilcourage

Unser Cybermobbing-Workshop für Schulen und Jugendgruppen ab Klasse 9 verbindet ein interaktives Planspiel mit gemeinsamer Reflexion.

Ein Kommentar, ein Screenshot, viele Reaktionen: Wann kippt die Stimmung im Klassenchat?

Im Planspiel werden die Jugendlichen Teil einer fiktiven Klassengemeinschaft.
In ihren Rollen erleben sie, wie Freundschaften, unterschiedliche Interessen und der Wunsch nach Anerkennung das Miteinander prägen. Aus einzelnen Entscheidungen entwickelt sich eine gemeinsame Dynamik: Zustimmung, Schweigen und Weiterverbreiten können eine Situation verschärfen. Gleichzeitig eröffnen sich Möglichkeiten, einzugreifen und andere zu unterstützen.

Die Jugendlichen wechseln Perspektiven, hinterfragen Gruppendruck und setzen sich mit der Wirkung ihres eigenen Handelns auseinander. Das aktive Erleben im geschützten Rahmen und die anschließende Reflexion unterstützen einen nachhaltigen Lernprozess: Die Teilnehmenden verbinden eigene Erfahrungen aus dem Spiel mit Handlungsmöglichkeiten für ihren Alltag.

Der Workshop auf einen Blick

Zielgruppe: Jugendliche und junge Erwachsene ab Klasse 9.

Gruppengröße: Maximal 25 Teilnehmende pro Workshop.

Dauer: 3 Schulstunden (135 Minuten) pro Gruppe, einschließlich Vorbereitung, Spiel und Reflexion.

Buchungsformat: Ein vollständiger Workshoptag mit zwei Gruppen nacheinander – für bis zu 50 Jugendliche. Zwischen den Workshops sind 20 Minuten Pause eingeplant.

Einsatzgebiet: Deutschlandweit.

An Schulen, in Jugendzentren, bei Bildungsträgern, in Unternehmen oder in anderen geeigneten Veranstaltungsräumen.

Methode: Interaktives Planspiel mit Rollenübernahme, angeleiteter Reflexion und Transfer in den Alltag.

Voraussetzungen: Ein möglichst großer, freundlicher und ruhig gelegener Raum mit beweglichen Tischen und Stühlen. Keine Vorkenntnisse erforderlich; die Spielmaterialien bringen wir mit.

So läuft das Planspiel ab

1. Vorbereitungsphase

Wir erläutern das Szenario, die Spielregeln und den geschützten pädagogischen Rahmen.
Die Jugendlichen lernen ihre Rolle, ihre Rollenbeziehungen und die lebensnahe Ausgangssituation kennen und bereiten sich auf das gemeinsame Spiel vor.

2. Spielphase

Im Alltag der fiktiven Klasse treffen unterschiedliche Interessen und Erwartungen aufeinander. Was in persönlichen Begegnungen beginnt, setzt sich im Klassenchat fort. Entscheidungen der Jugendlichen beeinflussen Beziehungen, Gruppendynamik und Verlauf. Unsere Spielleitung begleitet das Geschehen und steuert Tempo und Intensität. Dabei werden die Folgen des eigenen Handelns und mögliche Alternativen erfahrbar.

3. Reflexion & Transfer

Alle verlassen ihre Rollen bewusst. Gemeinsam betrachten wir das Erlebte: Wann entstand Druck? Was hat die Situation verschärft? Welche Reaktionen konnten helfen?
Anschließend übertragen wir die Erfahrungen auf Schule, Alltag und digitale Räume. Wir sammeln konkrete Handlungsmöglichkeiten: gegen abwertende Äußerungen Stellung beziehen, Betroffene unterstützen, problematische Inhalte melden und bewusst nicht weiterverbreiten.

Wer gibt den Workshop?

Wir sind ein Team aus ausgebildeten Schauspielenden und Theaterpädagog*innen. Wir begleiten das Planspiel authentisch und unterstützen die Jugendlichen dabei, das Erlebte gemeinsam auszuwerten, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen und eigene Handlungsmöglichkeiten zu entdecken.

Häufige Fragen

Nein. Der Workshop knüpft an Alltagserfahrungen mit Freundschaft, Kommunikation und dem Miteinander in Gruppen an. Fachwissen zu Cybermobbing oder Erfahrung mit Planspielen ist nicht erforderlich. Wir führen die Jugendlichen Schritt für Schritt in das Szenario und ihre Rollen ein.

Wir benötigen für den gesamten Workshoptag einen möglichst großen, freundlichen und ruhig gelegenen Raum mit beweglichen Tischen und Stühlen für alle Teilnehmenden.

Er sollte Platz für Begegnungen und die gemeinsame Arbeit bieten und während der Workshops ausschließlich der jeweiligen Gruppe zur Verfügung stehen.

Ein zweiter Raum ist nicht erforderlich.

Zunächst durchläuft die erste Gruppe den vollständigen Workshop mit Vorbereitung, Spiel und Reflexion. Danach folgt eine fest eingeplante Pause von 20 Minuten für den Gruppenwechsel, die erneute Vorbereitung des Raumes und eine kurze Erholung der Workshop-Leitung. Anschließend beginnt der vollständige Workshop mit der zweiten Gruppe.

Für beide Workshops einschließlich der Wechselpause sind insgesamt 290 Minuten einzuplanen. Weitere Pausen und die genauen Anfangszeiten stimmen wir vorab mit Ihnen ab.

Nein. Niemand aus der teilnehmenden Gruppe übernimmt die Rolle der von Cybermobbing betroffenen Person. Die Jugendlichen setzen sich innerhalb einer fiktiven Klassengemeinschaft mit Entscheidungen und deren Wirkung auseinander. Persönliche Erfahrungen müssen nicht erzählt oder nachgespielt werden.

Zu Beginn vereinbaren wir klare Regeln für einen respektvollen Umgang und erläutern Möglichkeiten zum Pausieren oder Aussteigen. Die Spielleitung begleitet die Gruppe aufmerksam und kann das Geschehen bei Bedarf anpassen oder unterbrechen. In der Auswertung unterscheiden wir ausdrücklich zwischen Rollenverhalten und persönlicher Haltung.

Sollten persönliche Erfahrungen zur Sprache kommen, gehen wir damit sensibel um. Niemand muss vor der Gruppe Näheres erzählen.

Als Ankündigung eignet sich „ein interaktives Planspiel zu digitaler Kommunikation“. Bitte verraten Sie vorab möglichst wenig über den konkreten Konfliktkern und stellen Sie Cybermobbing nicht in den Vordergrund. So können die Jugendlichen unvoreingenommen in das Szenario einsteigen. Die verantwortlichen pädagogischen Fachkräfte kennen Zielsetzung und Ablauf vorab.

Ja. „Screenshot“ ist deutschlandweit auch für Jugendzentren, Bildungsträger, Unternehmen und andere Einrichtungen buchbar, beispielsweise für Gruppen von Auszubildenden. Entscheidend sind eine passende Zielgruppe und geeignete Räumlichkeiten. Die organisatorischen Einzelheiten stimmen wir gemeinsam mit Ihnen ab.

Screenshot für Ihre Gruppe anfragen

Sie möchten Cybermobbing-Prävention und digitale Zivilcourage für Jugendliche und junge Erwachsene erlebbar machen? Teilen Sie uns Ihren Wunschzeitraum, den Veranstaltungsort und die vorgesehenen Gruppen mit.